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Mittelerde - Herr der Ringe - Der Hobbit

Wer sind Beren und Lúthien?

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Beren war der Sohn von Barahir, dem Führer des ersten Hauses der Edain. Er überlebte als einziger den Überfall auf seine Gefährten in Dorthonion und mit Hilfe der Tiere konnte er vor Morgoths Dienern fliehen. Er verließ Dorthonion und kam ungehindert durch Melians Gürtel nach Doriath. Dort begegnete er 465 des Ersten Zeitalters Lúthien, der Tochter Thingols und Melians von Doriath, der er den Namen Tinúviel gab, da sie eine Stimme besaß wie eine Nachtigall. Sie war die schönste Elbin die es je gegeben hatte. Sie verliebten sich ineinander, doch Thingol wollte seine Tochter nicht mit einem einfachen Menschen verheiraten und so verlangte er einen Silmaril aus Morgoths Krone als Brautpreis. Beren ging nach Nargothrond, wo er die Hilfe von Finrod Felagund erhielt und er mit ihm und zehn anderen Gefährten aufbrach. Sie wurden allerdings bei Tol Sirion von Sauron gefangen genommen und in seinem Turm eingesperrt. Sauorn ließ einen nach dem anderen töten, doch als er Beren töten wollte, sprang Finrod dazwischen und erlitt tödliche Wunden.

Lùthien wollte nicht alleine in Doriath zurückbleiben, deswegen floh sie und traf Huan, einen Hund Oromes aus Valinor. Er verließ seinen Herrn Celegorm und machte sich mit Lúthien auf die Suche nach ihrem Geliebten. Als sie nach Tol Sirion kamen ließ Sauron seine Wölfe auf die beiden los, aber Huan beschütze Lùthien. Mit ihrem Gesang und mit Huans Stärke besiegten sie Sauron und befreiten Beren. Zu dritt kamen sie in Verkleidung bis nach Angband. Lúthien schläferte mit ihrem Gesang Carcharoth, den größten Wolf der je auf Arda gelebt hatte, und auch Morgoth ein und Beren schnitt einen Silmaril aus seiner Eisenkrone. Aber als sie aus Angband fliehen wollten stellte sich der wieder erwachte Carcharoth vor den Toren ihnen in den Weg und biss Beren die Hand in dem er den Silmaril hielt ab. Durch den Fluch der auf den Silmaril lag brannte er in seinem inneren und ließ ihn nicht zur Ruhe kommen. Bald wurde er in ganz Beleriand, als wilde Kreatur die alles zerstörte, gefürchtet. Obwohl Beren nun nicht mehr den Silmaril besaß, überredete ihn Lùthien mit ihr nach Doriath zurückzukehren. Tatsächlich stimmte Thingol der Heirat zu, da er gesehen hatte, wie sehr seine Tochter Beren liebte und welche schrecklichen Gefahren sie bestanden hatten. Als Carcharoth in verheerend in Doriaht einfiel, gingen Beren, Huan und Thingol mit mehreren seiner Männer auf die Jagd nach ihm. In einem wilden Kampf bezwang Huan Carcharoth, doch Huan starb und auch Beren wurde tödlich verwundet. Lúthien konnte den Kummer nicht ertragen und starb bald darauf, doch wegen ihrer großen Liebe errangen sie die Gunst der Valar. Sie bekamen ihr Leben in Mittelerde wieder zurück, doch nur unter der Bedingung, dass Lúthien sterblich sein würde. Als sie wieder in Mittelerde waren ließen sie sich auf der kleinen Insel Tol Galen in Ossiriand nieder, wo auch ihr einizger Sohn Dior geboren wurde. Keiner weiß, wie lange sie noch glücklich zusammenlebten oder wo ihre Gräber liegen. So war Lúthien die einzige der Elben die wirklich gestorben war.

 

Wo lebten die Rohirrim, bevor sie nach Rohan kamen?

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Die Éothéod lebten Anfang des Dritten Zeitalters in dem Gebiet zwischen Schwertel und Carrock. Um 2000 D.Z zogen sie allerdings zu den Quellen des Anduin, da sie sich in den Tälern weiter südlich zu beengt fühlten. Sie besiegten die letzten Orks, die nach dem Fall von Angmar im Norden des Nebelgebirges noch wohnten. Sie waren Nachkommen der Menschen des dritten Hauses der Edain im Ersten Zeitalter und gaben auch an mit den Menschen aus Thal verwandt zu sein. Sie waren ausgezeichnete Pferdeherren und verstanden sich auf die Kriegskunst.

Wichtig war auch die Heirat zwischen Vidumavi, der Tochter des Königs der Nordmenschen Vidugavia, der zwischen Düsterwald und Celduin regierte und dem König von Gondor Valacar. Diese Heirat führte im 13.Jahrhundert zum blutigen Sippenstreit in Gondor. So waren die Nordmenschen auch mit den Dúnedain in Gondor entfernt verwandt.

Mehrmals halfen die Éothéod Gondor, vor allem bei den Angriffen der Wagenfahrer Anfang des zweiten Jahrtausends des Dritten Zeitalters. Besondert berühmt wurde Marhari und sein Sohn Marhwini, die beide viel zum Sieg von Gondor beitrugen. Doch die große Stunde der Éothéod kam als Eorl der Junge 2510 D.Z. mit seinen Reitern Gondor zur Hilfe zur Schlacht auf der Ebene des Celebrant kam und somit Gondor rettete. Sein Volk bekam als Geschenk die große Ebene von Calenardhon die später Rohan hieß. Die Ebene war wie geschaffen für ihre Pferdeherden und dort fühlten sie sich nicht mehr so beengt, wie in den Tälern des Anduin.

 

Was war das Verlorene Königreich von Arnor?

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Als Elendil und seine beiden Söhne Ende des Zweiten Zeitalters aus Númenor nach Mittelerde kamen, gründete er das Hohe Königreich von Anor. Es umfasste fast ganz Eriador von den Blauen Bergen bis zum Nebelgebirge und im Süden war seine Grenze die Grauflut und der Glanduin. Elendil regierte es bis zu seinem Tode in der Schlacht des letzten Bündnisses, als Sauron niedergeworfen wurde.

Sein Sohn Isildur hätte ihm auf den Thron folgen sollen, doch er kam bei seiner Heimreise ums Leben und sein vierter Sohn Valandil wurde König. Ihm folgten sieben Hohe Könige, die in Annúminas am Abendrotsee regierten, doch als Earendur starb zerstritten sich seine drei Söhne. Sie teilten das Reich in drei Teile: Arthedain, in dem die Linie der Könige fortgesetzt wurde und das Gebiet zwischen Lhûn und Brandywein im Nordwesten umfasste, Cardolan, südlich der Großen Straße, zwischen Brandywein und Grauflut und Rhudaur im Nordosten zwischen Wetterspitze und Nebelgebirge.

Zur der Zeit als Malvegil der sechste König von Arthedain regierte, erhob sich das Reich von Angmar im Norden des Nebelgebirges mit dem so genannten Hexenkönig als seinem Herrscher, der eigentlich der oberste der Nazgûl war. Anor wurde für viele Jahre hin mit Krieg und Verheerung überzogen. Die Elben aus Lindon und Bruchtal hielten ihn allerdings für eine Zeit lang in Schach.

1636 Drittes Zeitalter drang die Pest aus dem Süden in Eriador ein und vor allem der Süden hatte mit ihr stark zu kämpfen.

1974 D.Z. war Angmar wieder erstarkt und der Hexenkönig griff Fornost an, die neue Hauptstadt von Arthedain an, denn Annúminas war verfallen, und nur durch Glück konnte sich Arvedui der fünfzehnte König von Arthedain retten. Er floh zu den Menschen von Forochel im äußersten Norden von Eriador. Als er im werdenden Frühling von einem Schiff abgeholt wurde, wurde es von Eisplatten zerdrückt und ging unter. So erlosch das Königreich von Anor und die nördlichen Dúnedain lebten als wanderndes Volk, geführt von ihren Stammesoberhäuptern, die allerdings in direkter männlicher Linie von Isildur abstammten. Es gab fünfzehn Stammesfürsten, bis der sechszehnte geboren wurde: Aragorn II. Er wurde wieder König von Anor und vereinigte es mit dem Königreich Gondor im Süden. Viele leere Gebiete wurden wieder besiedelt und die Stadt Annúminas wieder aufgebaut.

Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 22. Oktober 2010 um 21:26 Uhr
 

Wo lebten die Zwerge im Dritten Zeitalter?

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Bis zum Jahre 1980 Drittes Zeitalter war der größte Wohnort der Zwerge die großen Minen von Moria. Allerdings störten sie ein Balrog in den Untiefen von Moria auf und wurde von dort auf brutalste Weise vertrieben. Sie wanderten längere Zeit als Nomadenvolk durch Mittelerde bis sie sich beim Einsamen Berg westlich des Düsterwaldes niederließen (1999 D.Z). Von dort besiedelten sie die Ered Mithrim (graues Gebirge), doch da sich dort die Orks und vor allem die goldliebenden Drachen stark verbreiteten, wurden sie von dort vertrieben. Sie siedelten sich unter Grór 2590 Drittes Zeitalter in den Eisenbergen östlich des Erebor (Einsame Berg) an.

Am Erebor unterdessen gedieh ein wohlhabendes Reich, regiert vom „König unter dem Berg“, doch die Zwerge wurden 2770 von Smaug, dem letzten mächtigen Drachen überfallen. Er tötete alle Zwerge die nicht rechtzeitig fliehen konnten und die Überlebenden mussten fliehen. Die Zwerge von Durins Volk wurden wieder ein Nomadenvolk, bis sie sich in den Ered Luin (Blauen Bergen), die westlich des Auenlandes lagen, niederließen und dort viele Hallen der alten Zwergenstätten erneuerten. Doch Thorin, der nun Durins Erbe und des König der Zwerge war, konnte es nicht ertragen, dass der Erebor in der Hand eines Drachen war. Mit 14 Gefährten eroberte er den Erebor zurück, wobei er allerdings starb. Das Königreich wurde erneuert.

Nach dem Ringkrieg errichtete Gimli Elbenfreund das Zwergenreich von Aglarond bei Helms Klamm in Rohan. Es wurde neben dem Erebor und den Eisenbergen das größte Reich am Anfang des vierten Zeitalters.

 




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