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The Elder Scrolls 5: Skyrim

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The Elder Scrolls 5: SkyrimDer Blick gleitet über die nebelverhangenen Berge und Täler, durch die sich kleine Bäche und reißende Flüsse winden. Die Luft ist kühl und klar. Das Schild am linken Arm gibt ein Gefühl der Sicherheit, das Schwert in der Waffenhand ist ausbalanciert und scharf. Bereit, um des Kriegers Arbeit zu verrichten. Es liegt der Kampf in der Luft, der Körper ist angespannt und bereit, auf das Signal des Feindes zu reagieren.... Sekunden vergehen wie Minuten als das Donnern über die Ohren hereinbricht.

Urgewaltig, Machtvoll und Alt donnert das Brüllen durch die Täler und prallt von Berghang zu Berghang. Aus dem Nebel taucht eine Flammensäule auf, heiß und tödlich. Dann bricht das Urgetüm aus dem Nebel heraus, ein Drache....


Was wie aus einem stimmungsvollen Fantasyfilm stammen könnte, ist der Inhalt des fünften Teils der „The Elder Scrolls“-Reihe mit dem Namen „Skyrim“. Entwickelt wurde das Spiel von der Schmiede „Bethesda“, welche ebenfalls für die Vorgänger verantwortlich sind und den fünften Teil diesmal in Eigenregie veröffentlichen. Wem die Vorgänger nichts sagen, erinnert sich vielleicht an „Fallout 3„ und „Fallout: New Vegas“, welche ebenfalls von dem gleichen Entwickler stammen.
Bethesda schafft es allerdings bei Skyrim alles richtig zu machen. Während andere Spiele lieber nur auf eine Grafikpracht und wenig Story setzen, wird bei „Skyrim“ beides geboten und sogar noch viel mehr. Die Grafik zeigt eine wunderbare Umgebung und Fernsicht. Die Berge sind, wie eingangs schon geschildert, vom Nebel umhüllt und mit Schnee bedeckt. Alles was der Spieler sieht, kann erkundet werden.
Die Geschichte, welche sich um den Spielcharakter entfaltet trägt ihren Teil ebenfalls zu dem Suchtpotential des Spieles bei. Von Anfang an wird Spannung groß geschrieben und in dem Prolog geht es schnell zur Sache. Denn der Protagonist muss vor einem Drachen fliehen, welcher die Feste Helgen in Schutt und Asche legt und dabei die eigentliche Hinrichtung des Charakters unterbricht.

Und hier haben wir auch schon eines der wichtigsten Elemente des Spieles, der Drache und der Kampf gegen ihn. Denn wie sich im Spielverlauf herausstellt, ist der Spieler ein „Drachenblut“. Das bedeutet, er ist ein Drachentöter und nimmt von niedergestreckten Drachen deren Seele auf, um besondere Fähigkeiten freizusetzen: Die Schreie, welche auf den alten Worten der Macht beruhen, wie sie nur die Drachen von sich geben können.
Diese unterscheiden sich in ihrer Wirkung. Mit einem Schrei wird eine Art von Druckwelle ausgelöst, welche die Gegner zu Boden zwingt. Mit einem anderen Schrei kann man zum Beispiel in Windeseile eine kurze Distanz zu einem Gegner überwinden.

Aber auch das Kampfsystem ist ein wunderbares Element, welches sich sehr schön in das Spieleinfügt und leicht von der Hand geht. Ich nehme hier als Beispiel einmal die Steuerung mit dem PS3 Kontroller. Der Spieler kann sich entscheiden, zwei Einhandwaffen, eine Einhandwaffe und Schild, eine Zweihandwaffe sowie entweder eine Einhandwaffe und einen Zauber oder zwei Zauber zu nutzen. Dabei wird bei zwei einzelnen Items bzw Zauber mit den Tasten R1 und R2 jeder individuell oder zusammen ausgelöst, was gerade bei den Zaubern mächtige Kombinationen verursacht. Zweihandwaffen werden dafür, wie der Name schon sagt, mit beiden Händen geschwungen und lassen so die Nutzung eines Schildes oder eines Zaubers nebenher nicht zu. Dafür ist der Schaden um einiges höher als bei einer Einhandwaffe.
Sollte der Spieler nun als Beispiel einen Schild und eine Einhandwaffe tragen, so kann er mit dem Schild Angriffe abblocken und den Gegner zurückstoßen, was auch einen Gegenangriff möglich macht. Dies bedeutet, dass sinnloses Draufhauen nicht immer die Beste Lösung ist, sondern eine gute Kombination aus Schildnutzung und Angriff wichtig ist.
Taktik ist hier ein großer Bestandteil, gerade wenn es auch um große Gegnergruppen geht. Einen Sturmangriff, mitten hinein in die Horde kann schnell zu dem Bildschirmtod führen. Dies sorgt für spannende sowie abwechslungsreiche Kämpfe, da auch die Gegnerschar abwechslungsreich ist. Von Banditen über Vampire bis hin zu den Drachen ist alles dabei.

Zur Atmosphäre des Spieles trägt auch die Hintergrundmusik bei. Sie ist stimmig und fügt sich sehr schön ein, erinnert sehr oft an die Musik aus der „Der Herr der Ringe“ Trilogie. Sie ist einfach... Episch.
Auch der Langzeitspaß ist garantiert. Für die Hauptstory alleine wird eine Spielzeit von ca. 30 Stunden angerechnet, hinzu kommen die zahlreichen Nebenquests und die weite Welt zur Erkundung, welche die Spielzeit auf gut 200 Stunden anhebt, sofern man den Spielemagazinen glauben darf. Ebenfalls sind schon zwei DLCs angekündigt, welche ebenfalls nochmal eine gute Spielzeit dazu geben werden.

Trotz allem gibt es auch einige Kritkpunkte anzumerken, die es auch schon in den Fallout-Spielen gab. Dies betrifft die einbrechende Framerate nach voranschreitender Spielzeit, sowie das Einfrieren des Spielgeschehens, welches nur der Neustart der Playstation 3 und der Xbox 360 beheben kann. Am PC ist anscheinend das Einfrieren noch nicht aufgetreten, allerdings klagen auch PC-Spieler über die einbrechenden Frameraten. Hier wurde zumindest den PC-Spielern schon mit einem Patch abhilfe geschaffen, für die Konsolenfraktion wird dieser noch veröffentlicht.

Dennoch ist dieses Spiel ein grandioses Werk, welches einfach verzaubert. Und wenn man hereinschnuppern möchte, fragt einfach in eurer Videothek des Vertrauens nach... und kauft es euch dann. Denn so habe ich es getan.

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Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 24. November 2011 um 20:39 Uhr  


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