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Knowing

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 Eine spannende Idee! Der Trailer verrät bereits den Kern der Geschichte: Vor 50 Jahren malten und schrieben die Kinder einer Grundschule ihre Visionen der Zukunft auf ein Blatt Papier und versenkten diese danach für nachfolgende Schüler in einer Zeitkapsel auf dem Schulgelände. Als die Kapsel in der Gegenwart gehoben und die Briefe an die Kinder einer neuen Klasse verteilt werden, beginnen die Probleme für den von Nicolas Cage dargestellten Jonathan „John“ Koestler.

Sein Sohn Caleb erhielt den Brief von Lucinda, die in ihrem Brief nur eine Unmenge von Zahlen aufschrieb. John erkennt sehr bald, dass diese Zahlen eine Bedeutung haben. Auf den Tag genau sind die schlimmsten Katastrophen der nächsten 50 Jahre erfasst und langsam nähert sich die Liste ihrem Ende…
Alex Proyas, der unter anderem I, Robot inszenierte, ist in der Vergangenheit besonders als Regisseur von Musikvideos aufgefallen. In Knowing scheint er dieser Art von Kunst wieder einen Schritt näher gekommen zu sein, denn der Film wirkt nicht als Gesamtwerk, sondern als Aneinanderreihung von vielen Ideen. Zu keiner Zeit hat man den Eindruck, dass es sich um eine stimmige Story handelt. Stattdessen versucht der Film in den Genres Mystery, Horror, Katastrophe und Science Fiction zu punkten. Das gelingt natürlich nicht und so bleibt insgesamt ein fader Beigeschmack. Selbst das überraschende Ende täuscht nicht darüber hinweg, dass hier nicht zu viele Köche, sondern zu viele Zutaten den Brei verdorben haben.
Mysteriöse Nachrichten aus der Vergangenheit
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Das soll nicht heißen, dass man sich den Film nicht im Kino ansehen sollte. Besonders Nicolas Cage lohnt sich und er macht eine deutlich bessere Figur als zuletzt in den National Treasure Filmen. Der größte Pluspunkt, und zugleich ein oft genannter Kritikpunkt, ist ohne Zweifel das eindeutige Ende und die abschließende Botschaft des Films. Wenn man deshalb auch noch einen Tag nach dem Abspann über den Film nachdenkt, dann hat sich der Eintrittspreis bereits gelohnt.

Allerdings darf an dieser Stelle auch nicht die Warnung vor den drastischen Katastrophenszenen fehlen. In diesen Szenen fällt wieder ein, dass Proyas Musikvideos drehte und kräftige Botschaften in wenigen Minuten rüberbringen musste. Hier wäre weniger mehr gewesen. Aufgrund der guten Idee und der Leistung von Nicolas Cage immer noch zwei von fünf Elendilblättern.
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Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 24. Juli 2010 um 13:02 Uhr  


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