Die fantastische Welt von Oz
Montag, den 11. März 2013 um 14:14 Uhr
Celethoron
 Die Erzählungen des amerikanischen Autors L. Frank Baum sind in seinem Heimatland so populär, wie in unseren Breitengraden die Märchen der Gebrüder Grimm. Der ängstliche Löwe, der eiserne Holzfäller ohne Herz, die hirnlose Vogelscheuche und das Mädchen Dorothy mit den roten Schuhen sind in fast jedem Kinderzimmer zu finden.
Die Verfilmung „Der Zauberer von OZ“ aus dem Jahr 1939 mit Judy Garland ist jedoch auch in Deutschland ein Klassiker. Das Lied „Over the Rainbow“ wurde 1940 mit einem Oscar ausgezeichnet und gilt noch heute als einer der populärsten meist interpretierten Filmsongs. Das moderne Musical „Wicked“, welches die Geschehnisse aus der Sicht der Hexen erzählt, ist weltweit auf den Bühnen erfolgreich.
Es war also nur eine Frage der Zeit bis sich ein großes Studio wieder in die Welt Oz wagt. Disney bereitete dieses Projekt schon seit vielen Jahren vor und hat mit Sam Raimi einen interessanten Regisseur engagiert. Raimi, der in frühen Jahren vor allem durch seine Zombiefilme auffiel, hat mit seiner erfolgreichen Spiderman Reihe bewiesen, dass er auch ein großes Publik bedienen kann. Jetzt stand endlich ein familientauglicher Blockbuster an.
Erzählt wird die Ankunft des Zauberers in der Welt Oz, sprich die Vorgeschichte zu Dorothys Abenteuer. James Franco, der bereits in den Spiderman Filmen mit Raimi zusammengearbeitet hat, stellt einen mäßig erfolgreichen Zirkusmagier mit zweifelhafter Moral dar. Durch einen unglücklichen Zufall gerät er in die Welt Oz und zwischen die Fronten der verfeindeten Hexen. Er muss sich für eine Seite entscheiden und beweisen, dass man auch mit einfachen Zaubertricks gegen die mächtige Magie der Hexen bestehen kann. Begleitet wird er von einem fliegenden Äffchen sowie einem zerbrechlichen Porzellanmädchen.
Mila Kunis, Rachel Weisz und Michelle Williams kämpfen als Hexen nicht nur um die Vorherrschaft im Märchenreich, sondern auch um die Gunst des Zauberers.
„Die fantastische Welt von Oz“ ist technisch brillant in 3D umgesetzt. Die Effekte sind über jeden Zweifel erhaben. Die Visualisierung des kleinen Porzellanmädchens und ihrer Mimik ist tatsächlich beeindruckend. Bei jedem ihrer Schritte hat der Zuschauer Angst sie würde zerbrechen.
Wie bei Avatar oder Alice kommt man aus dem Staunen nicht mehr heraus, wenn die Kamera zwischen hohen Felsen, durch tiefe Flussläufen oder bunte Blumenmeere fährt. Das ist allerdings auch ein Hauptkritikpunkt an dem neuen Film. Die bunten 3D Filme ähneln immer mehr wilden Achterbahnfahrten. Das funktioniert im Kino dank großer Leinwand und Soundeffekten zumindest beim ersten Mal sehr gut.
Spätestens im Heimkino müssen die Filme auch inhaltlich überzeugen. „Die fantastische Welt von Oz“ muss dann beweisen, dass sich ein wiederholtes Anschauen lohnt und die Verfilmung in die Fußstapfen des Klassikers steigen kann. Leider wird den Gefährten des Zauberers auf seiner Reise durch Oz nicht so viel Raum gelassen wie einst Dorothys Freunden. Deren Streben nach Erfüllung ihrer sehnlichsten Wünsche, nämlich Herz, Mut und Verstand, machen den Klassiker heute noch sehenswert. Raimi verlässt sich zu sehr auf die Kraft der Bilder sowie die Schauspielleistung von James Franco. Anders als in dem düsteren Sequel „Oz- Eine fantastische Welt“ aus dem Jahr 1985 ist die Rückkehr nach Oz für viele Zuschauer versöhnlich und auf jeden Fall für die ganze
Zuletzt aktualisiert am Montag, den 11. März 2013 um 17:34 Uhr
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John Carter
Mittwoch, den 21. März 2012 um 00:00 Uhr
Celethoron
Wie bewertet man einen Film dessen Vorlage bereits vor 100 Jahren geschrieben wurde und seitdem als Ideengeber für zahlreiche anderen Science Fiction Filme und Romane diente? Trotzallem Respekt vor dem Buch von Tarzan Schöpfer Edgar Rice Burroughs natürlich mit den Maßstäben die im Jahr 2012 für Filme gelten.
Die erste Frage lautet deshalb, möchte jemand die Geschichte eines US- Bürgerkriegsveteranen sehen, der durch uralte außerirdische Kräfte auf den Planeten Mars transportiert wird und inmitten eines neuen Bürgerkriegs erwacht?
Immerhin reisen die Menschen seit Stargate (1994) auf ähnlichen Wegen weit über die Grenzen unseres Sonnensystems hinaus und haben dabei die unglaublichsten Abenteuer erlebt. Der Mars selbst hat durch jüngste Erforschung viel von seiner Mystik verloren und gilt seit Red Planet (2000) oder Mission to Mars (2000) sogar als Kassengift. Trotzdem kann John Carter funktionieren, wenn man sich beim Erzählen auf die titelgebende Hauptfigur und seine Erlebnisse als gestrandeter Mensch des 19. Jahrhunderts in einer fremden, fortschrittlichen und dennoch sterbenden Welt konzentriert.
Avatar lebt vom Kennenlernen einer außerirdischen Zivilisation und der langsamen Verwandlung des Protagonisten vom Außenseiter zum wichtigen Teil der Gemeinschaft. STAR WARS gewinnt durch sein Ensemble und der klaren Überzeichnung von Gut und Böse. Demgegenüber steht John Carter, der sich mehr oder weniger alleine durch die hölzernen Dialoge kämpft.
John Carters Sidekicks werden sehr oberflächlich dargestellt und die Beweggründe ihrer teils radikalen Meinungsänderungen sind oft nicht nachvollziehbar oder werden in einem Nebensatz erwähnt. Fast schon lächerlich wirkt Carters Haustier, welches im späteren Verlauf der Geschichte durch eine unglaubwürdige Tat sogar die Handlung rettet. Erwähnenswert ist diese Szene dennoch, handelt es sich dabei vielleicht um die Deus ex machina des Jahres.
Manche Gespräche kratzen an der Oberfläche und der Zuschauer erwartet jeden Moment, dass es endlich in die Tiefe geht und die Figuren an Profil gewinnen. Prompt schlägt die nächste Klappe und man bleibt mit noch mehr offenen Fragen vor der großen Leinwand sitzen.
Die Effekte des rund 200 Millionen Dollar teuren Epos sind auf jeden Fall über alle Zweifel erhaben. Das müssen sie auch, da fast alle Actionszenen schon in anderen Filmen vorgekommen sind und deshalb Vergleiche vorprogrammiert sind. Gebetsmühlenartig wird diese Tage kolportiert, das alle anderen bei Burroughs kopiert haben und nicht umgekehrt. Für den Zuschauer spielt das allerdings keine Rolle.
Andrew Stanton, bisher eher als Regisseur von Animationsfilmen aufgefallen, hat es dennoch geschafft die Handlung nicht völlig im Feuerwerk der Effekte untergehen zu lassen. Viele erfolgreiche Filmreihen, mal von Peter Jacksons „Der Herr der Ringe“ abgesehen, begannen mit einem in sich abgeschlossenen und schlüssigen Film zum Auftakt. Vielleicht hätte es John Carter gut getan nicht zu viele Brotkrumen für die angedachten Sequels zu legen. Aufgrund des bisher mäßigen Einspielerfolgs rücken diese nämlich in weite Ferne. Wer sich aufmacht um Kinospektakeln wie Avatar oder STAR WARS den Rang abzulaufen, sollte vor allem in der Lage sein die fast schon historische Vorlage für mitreißendes 3D Kino zu adaptieren. Das ist Disney und Stanton trotz den Möglichkeiten der elfteiligen Romanserie nicht gelungen.
Fazit: Leider nimmt sich John Carter teilweise zu ernst, um als trashige Werksverfilmung im Stil von Flash Gordon durchzugehen. Auf der anderen Seite ist John Carter nicht ernst genug, um es zum Beispiel mit dem Klassiker Dune aufzunehmen. Kurzweilige und leider auch austauschbare Kinounterhaltung.
Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 22. März 2012 um 09:47 Uhr
Wir sind die Nacht
Mittwoch, den 27. Oktober 2010 um 13:41 Uhr
schroeder
 Was für ein geiler Film! Und noch dazu hätte mich die Filmmusik fast aus dem Kinosessel gehauen. Aber halt, so wird das nix. So eine Rezension bringt keinem was. Zurück auf Null und nochmal von vorne.
Also, man nehme ein wenig „Lola rennt“, die Dresdener Tatortkommissare Ehrlicher und Kain, ein bisschen aus der „Biss“-Reihe und etwas „Underworld“ und werfe alles in den größten Partykessel dieses Landes, Berlin. Kann aus diesem seltsamen Gebräu von Blockbustern, Serien und Großstadtmythos ein toller Film entstehen? Ja es kann. Und wie! Dennis Gansel (Regie) hat in „Wir sind die Nacht“ ein ganz einfaches Konzept verfolgt. Er nahm aus dem Guten das Beste und schuf aus diesen Versatzstücken etwas Neues. Aber das alleine ergäbe noch immer nicht automatisch einen guten Film. Dazu braucht es auch Charaktere mit ein wenig Tiefgang, aber nicht zu viel, denn schließlich ist „Wir sind die Nacht“ ein Unterhaltungsfilm und kein Kunstwerk wie etwa Wim Wenders „Der Himmel über Berlin“, der ja ebenfalls in der bundesdeutschen Hauptstadt spielt.
Die vier weiblichen Hauptfiguren in Gansels Film sind auch das glatte Gegenteil von Wenders sinnierendem Engel. Sie sind egoistisch, hedonistisch, partygeil und vor allem aber Vampire, die eigentlich nur zwei Dinge fürchten: Tageslicht und Langeweile. Ähnlichkeiten zum Berliner Partyvolk sind natürlich rein zufällig gewollt. Die drei, später vier, Vampiermädels ziehen mordend und saugend nach Lust und Laune durch Polizeiwachen, vernaschen die Passagiere eines Flugzeugs nach einem Kurztrip nach Paris - „du hättest den Piloten nicht töten sollen“ - oder fackeln schnell mal ein paar brutale Zuhälter ab. Zu dumm nur, dass auch die wirklich süßen Kerle nach einem Biss in den Hals das Zeitliche segnen.
Derweil hat die Obervampiressa Luise (Nina Hoss) mit Männern eigentlich gar nichts am Hut. Sie sucht seit Jahrhunderten die „Frau ihres Lebens“ um sie dann mit einem Biss unsterblich zu machen und an sich zu binden. Denn zum Vampir muss man geboren sein. Luise erkennt die richtigen an den Augen. Wie zum Beispiel die junge Lena (Karoline Herfurth), eine Kleinkriminelle, die in einer tristen Plattenbausiedlung aufgewachsen und von ihrer Mutter vernachlässigt worden ist. Sie soll Luises neue Favoritin werden. Die beiden anderen Vampirinnen der Gruppe, Charlotte (Jennifer Ulrich) und Nora (Anna Fischer), werden ihr wohl langsam zu langweilig. Am Ende treibt es das Vampir-Quartett aber dann doch zu bunt und die Polizei kommt ihnen auf die Schliche. Dass sich Lena in den süßen jungen Polizisten - „was bist'n du für'n Bulle?“ - Tom Senner (Max Riemelt, das Vorbild Kain ist deutlich erkennbar) verguckt hat, macht die Sache nicht unbedingt einfacher. Ganz zum Schluss bleibt die Frage offen: Beisst sie ihn nun, oder nicht? Sie zögert, aber er weiß schon so viel, vielleicht will er es ja selbst.
Besonders im rasanten Finale zaubert Regiesseur Gansel, der auch Teile des Drehbuchs geschrieben hat, immer wieder Bilder auf die Leinwand die wir eigentlich schon kennen, nur um im nächsten Augenblick die Handlung in eine völlig neue Richtung zu treiben. Die Vampirin Charlotte, die in der rechten und linken Hand eine Maschinenpistole hält, ist längst nicht mehr originell, aber im nächsten Moment fliegt sie rücklings durch das Fenster auf die Straße, weil der nette Bulle Tom doch ein wenig schneller war.
So sehr ich mich auch bemühe, ich finde in „Wir sind die Nacht“ nichts, was sich wirklich kritisieren ließe. Einzig Jennifer Ulrich ist für mein Gefühl ein wenig zu jung für die Rolle einer ehemaligen Stummfilmdiva. Andererseits passt sie, so wie ist, hervorragend in das Gesamtbild des Vampirgrüppchens. Zähneknischend gebe ich „Wir sind die Nacht“ alle fünf Blätter, denn vier sieben Achtel wären ja wohl doof.
Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 27. Oktober 2010 um 17:31 Uhr
Duell der Magier
Samstag, den 11. September 2010 um 18:30 Uhr
schroeder
 Es gibt in in jeder Branche ein paar Leitsätze und das gilt natürlich auch für den Film und Hollywood. Seit ich „Duell der Magier“ (Regie: Jon Turteltaub) gesehen habe, kenne ich mindestens zwei davon. Erstens: Alfred Hitchcock ist tot. Zweitens: Kein Film mit Nicolas Cage in der Hauptrolle kommt ohne eine Autoverfolgungsjagd aus.
„Duell der Magier“ hätte eigentlich ein tolles Kinovergnügen werden können. Ein etwas angestaubter Magier aus dem alten Irland sucht im heutigen New York nach dem neuen Merlin. Er braucht ihn, um mit vereinten Kräften die kreuzböse Oberhexe Morgaine in die ewigen Jagdgründe zu schicken und nebenbei noch seine große Liebe zu befreien. Das klingt doch nach funkensprühender Action mit einer Prise Witz und einem Schuss Romantik, also genau das, was wir von guten Popcorn-Kino erwarten. Doch leider weit gefehlt. Statt dem keineswegs schrulligen Magier Balthazar Blake (Nicolas Cage) sind die Dialoge reichlich angestaubt und meilenweit weg von jeder noch so kleinen Pointe. Auch der neue Merlin, der junge Student Dave (Jay Baruchel), kommt über müdes Geplapper nicht hinaus. Nur seine ungelenken Annäherungsversuche an die süße Becky Barnes (Teresa Palmer) verbreiten ein wenig Stimmung, aber nicht mehr als in einem x-beliebigen Collegefilm. Schade, schade! Selbst über die Special-Effect-Szenen lässt sich als einzig gutes sagen: Sie haben das heute übliche Niveau, allerdings dürfte das leicht gewesen sein, denn variantenreich sind sie nicht.
Also was haben wir in der Trickkiste: Blake und sein Gegenspieler der böse Maxim Horvath (Alfred Molina) klatschen sich gegenseitig mit magischen Kräften gegen die nächste Wand und bewerfen sich mit blauen Plasmablitzen. Und dann gibt es noch den „Ungarischen Spiegelzauber“, der das Opfer in eine andere Welt schickt und ein wenig Treibsand im obersten Stockwerk eines Wolkenkratzers. Dazu kommen drei niedliche Tierchen: Ein stählerner Adler und ein bronzener Bulle werden lebendig und ein chinesischer Festdrache verwandelt sich ein ein echtes Untier. Das ist dann aber auch schon alles. Und eine Verfolgungsjagd in Sportwagen ist nett, aber leider auch nichts besonderes. Fantasy leitet sich von Phantasie ab und gerade die ist bei „Duell der Magier“ sträflich zu kurz gekommen. Von wirklich professionellen Arbeitsweisen, wie ausgeklügelter Kameraarbeit oder „Suspense“ im Sinne von Alfred Hitchcock will ich gar nicht reden. Das sind wohl allgemein betrachtet zu phantastische Wünsche in der Zeit des Knall- und Rums-Kinos. „Duell der Magier“ bekommt von mir ein Blatt, denn sicherlich kann ich mir vorstellen, dass jemand einen noch schlechteren Film dreht. Aber nicht viel schlechter.
2012
Dienstag, den 12. Januar 2010 um 13:17 Uhr
Celethoron
Roland Emmerich erinnert immer mehr an einen kleinen Jungen, der mit großer Freude Papas Modelleisenbahn in Stücke zerlegen darf und dabei die Videokamera mitlaufen lässt. Während er sich in Independence Day (1996) noch mit der Zerstörung der Hauptstädte zufrieden gab, durfte er in The Day After Tomorrow (2004) bereits die gesamte nördliche Halbkugel mittels Gefrierbrand vernichten. In 2012 wird schließlich die ganze Welt umgekrempelt.
Independence Day lebte von den zu diesem Zeitpunkt noch ungewöhnlichen Zerstörungsszenen und vor allem von den witzigen Hauptdarstellern Will Smith und Jeff Goldblum. Mittlerweile reichen coole CGI-Effekte jedoch nicht mehr aus, um die hohen Eintrittspreise an den Kinokassen zu rechtfertigen. Stattdessen sollte man im Jahr 2009 den Wert einer guten Story erkannt haben, denn in jedem Computerspiel ist heute mehr Handlung als in vielen Hollywoodfilmen (was vielleicht der Grund ist, weshalb immer mehr Computerspiele verfilmt werden…).
Wer mit 2012 auf eine Trendwende hoffte, dürfte schwer enttäuscht sein. John Cusack ist sichtlich bemüht, vor den gewaltigen Bildeffekten eine gute Figur zu machen. Als gescheiterter Familienvater wird er im Verlauf der Krise zum Held, wirkt jedoch oft gelangweilt und völlig unbeeindruckt. Vor kurzem kämpften bereits Tom Cruise und Nicolas Cage in gleicher Mission und machten eine bessere Figur.
Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 24. Juli 2010 um 12:59 Uhr
NEW MOON - Biss zur Mittagsstunde
Dienstag, den 05. Januar 2010 um 01:16 Uhr
Celethoron
 Eigentlich haben sie alles richtig gemacht! Angesichts der großen Aufmerksamkeit durch das weltweite Publikum, und angespornt durch den kommerziellen Erfolg des Vorgängers, ließ man bei der Produktion von New Moon, der Verfilmung des zweiten Romans der Twilight-Saga rund um die Liebesgeschichte von Bella und Edward von Stephenie Meyer, nichts dem Zufall überlassen. Die Darsteller standen diesmal unter der Regie des erfahrenen Mainstream-Regisseur Chris Weitz, der Soundtrack wurde von dem bewährten Komponisten Alexandre Desplat beigesteuert und der Film mit aktuellen und stimmigen Songs unterlegt. Insgesamt wirkt die Produktion professioneller, die Trickeffekte sind deutlich besser und der Volturi-Clan wurde mit bekannten Schauspielern (Michael Sheen und Dakota Fanning) besetzt.
Und trotzdem funktioniert es diesmal nicht so richtig. Liegt es etwa daran, dass der Charme der Independent-Produktion des ersten Teils zwischen die Zahnräder Hollywoods geraten ist? Ist der Reiz der verbotenen Romanze zwischen einer Sterblichen und einem Vampir verflogen und gab die Romanvorlage überhaupt genügend her?
Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 24. Juli 2010 um 13:11 Uhr
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