"Silberlicht" von Laura Whitcomb ist eine bewegende und spannende Geschichte mit überzeugenden Charakteren, denen der Leser von Anfang an nahezu fiebrig durch die Seiten folgt.
Im Mittelpunkt des Romans steht Helen. Helen ist tot. Und doch ist es ihr nicht vergönnt, ins Himmelreich aufzusteigen. Sie ist Licht, eine hell strahlende, silbrig schimmernde Gestalt, verdammt zu ewiger Bedeutungslosigkeit. Niemand sieht oder hört sie, niemand kann sie berühren. Als unbeteiligter Zuschauer überdauert Helen die Jahrhunderte und sieht eine Welt, die zusehends moderner wird und die sie immer weniger versteht - und sie ist stille Muse ihrer "Bewahrer", allesamt Schriftsteller, denen sie die richtigen Worte einflüstert und die nie etwas von ihrer Existens erfahren werden. Bis eines Tages James ihr Leben verändert: Er schaut Helen direkt in die Augen und ... erlächelt. Nach 130 Jahren durchbricht jemand die Mauer zwischen ihr und der physischen Welt.
Der Roman aus dem PAN-Verlag ist genau das richtige um mit einer geheimnisvollen ud romantischen Geschichte ins Frühjahr zu starten.





