Stranger Things

Rollenspiele und BMX- Räder werden sofort mit den 80er Jahren assoziiert. Eine Zeit in der das Kino mit „E.T.“, „Blade Runnder“ und “STAR WARS“ die Vorstellungskraft der Menschen erweiterte. Unsere Gegenwart mit Internet, mobilen Endgeräten und sozialen Netzwerken war noch weit entfernt. Aber es gab auch damals schon die Furcht vor den neuen Technologien und Möglichkeiten, die letztendlich in Serien wie „Akte X“ kulminierte.

Stranger Things führt uns zurück in diese Welt. Jugendliche sitzen im Keller und spielen „Dungeons & Dragons“ statt sich online in Ego-Shootern zu jagen. Eine Welt in der Telefone noch an Schnüren hingen und doch nicht alles in Ordnung ist. In der Kleinstadt Hawkins verschwindet ein kleiner Junge. Seine drei besten Freunde machen sich auf die Suche, finden jedoch stattdessen ein außergewöhnliches Mädchen und verstecken sie im Keller. Schnell finden sie heraus, dass ihr Gast etwas mit dem Verschwinden ihres Freundes in Verbindung steht.

Das besondere an Stranger Things ist nicht das bis ins kleinste Detail arrangiere Set oder die ausgezeichneten Darsteller, sondern die Art und Weise wie die Geschichte erzählt und die Bilder eingefangen werden. Es passt einfach und eine völlig neue Geschichte wird mit den gleichen Stilmitteln erzählt, die uns schon Klassiker wie „The Goonies“ oder „Stand by Me – Das Geheimnis eines Sommers“ brachte.
Winona Ryder spielt die Rolle der Mutter des verschwundenen Jungen mit einer schauspielerischen Kraft, die erahnen lässt warum sie selbst eine Ikone der 80er wurde. Selbstverständlich fügt sich auch der Soundtrack der Serie perfekt in das Werk ein.

Stranger Things ist Fernsehunterhaltung, so wie man sie sich wünscht. Der Plot ist am Ende nicht zu kompliziert, aber alle Zutaten sind gut ausgewählt und machen eine gute Serie aus. Wer jetzt noch kein NETFLIX- Abo hat, sollte zumindest den kostenlosen Probemonat nutzen um die in sich abgeschlossene Serie zu verschlingen.

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