Der Herr der Ringe [1978]

„Der tapfere, kleine Hobbit Frodo bekommt vom Zauberer Gandalf einen Auftrag, bei dem das Schicksal seiner zauberhaften Heimat „Mittelerde“ auf dem Spiel steht: Im Land des Dunklen Herrschers Sauron soll er einen sagenumwobenen Zauberring ins Feuer des Schicksalsberges werfen. Denn Sauron hat es auf den Ring, mit dem er die ganze Welt kontrollieren kann, abgesehen. Sollte er den Ringe bekommen bevor Frodo ihn zerstören kann, so wird er nicht nur das „Schattenreich“, sondern ganz „Mittelerde“ mit seiner bösen Herrschaft überziehen…

Zwerge und Zauberer, Fabelwesen und fantastische Märchenwelten – Millionen waren fasziniert von den Geschichten des legendären J.R.R. Tolkien, denen Regisseur Bakshi mit seinem bildgewaltigen Zeichentrickabenteuer ein filmisches Denkmal setzte.

Bakshi war der erste, der die Verfilmung des Stoffes von Tolkien versuchte. Er erntete dabei vorallem viel Kritik von eingefleischten Herr der Ringe Fans. Zuviele Details wurden ausgelassen und die Vermischung von Real- und Animationsmaterial fand nicht überall zustimmung.

Schade ist, dass Bakshi leider nur die Mittel für die Verfilmung von einem Drittel des Romans hatte. Der wirtschaftliche Erfolg blieb leider gänzlich aus. Dies lag nichtzuletzt an der Konkurrenz an den Kinokassen, schliesslich hatte Star Wars vor kurzer Zeit einen wahren Science Fiction Wahn ausgelöst und Fantasy wurde recht kleingeschrieben.

Zu seiner Verteidigung muss man sagen, dass die Darstellung der Charakter grösstenteils gelungen ist. Wer die Bücher vorher gelesen hat wird wohl die meisten Protagonisten sofort wiedererkannt haben.